Ausgehend von Cao Guimarães Film Amizade beschäftigt sich eine multikulturelle flinta* Performancegruppe mit dem brasilianischen Wort Saudade**. Welche Elemente, Zärtlichkeiten und Zeitlichkeit bilden Kommunikation in Beziehungen und wann werden sie zur Freundschaft? Was bedeuten diese Beziehungen im Leben der Künstler*innen?
Für die Performance am 21. Oktober widmen sich neun Künstler*innen und Freund*innen – Eduardo Cardoso Amato, Frederico Theophilo, Christi Knak Tschaikowskaja, NAOMI, Anissah Chatha, Rabea Chatha, Izabella Pop, Lara Nevada und Nuah Lee – gemeinsam dem brasilianischen Begriff „Saudade“: einem Gefühl zwischen Nostalgie und Sehnsucht, einer inneren Spannung zwischen Glück und Melancholie.
Ihre Performances verweben sich zu einer zeitbasierten Skulptur – einem sensiblen Geflecht aus Freundschaft, Erinnerung und flüchtiger Verbundenheit.
Dienstag, 21. Oktober2025 | Westfälischer Kunstverein | 18:00 Uhr
Kuratiert von Haeun Lee und NAOMI (Hanali)
** Saudade: Sehnsucht, Heimweh, ein Gefühl, das man nicht mit einem Wort übersetzen kann. Es ist eine Mischung aus Sehnsucht, Heim- und Fernweh mit einem stark melancholischen Hang. Saudade wird im fado – portugiesischem Volksgesang – sehr oft besungen.
Eintritt frei
