PORCELAIN WAR | 7. Dezember

Der Film begleitete die ukrainischen Künstler Slava, Anya und Andrey, die mitten im Krieg bleiben, kämpfen und Schönheit im Chaos finden – ein bewegendes Porträt von Mut, Kreativität und Widerstandskraft.

(a) Picturehouse

Jahresthema – kuratiert vom Verein für Ukrainische Sprache und Kultur in Münster e.V.

Der Film begleitete die ukrainischen Künstler Slava, Anya und Andrey, die mitten im Krieg bleiben, kämpfen und Schönheit im Chaos finden – ein bewegendes Porträt von Mut, Kreativität und Widerstandskraft.

Slava Leontyev und Anya Stasenko sind sowohl im Privaten als auch im Beruflichen Partner. Das Künstlerpaar fertigt Porzellanobjekte. Er modelliert die Figuren, oft in der Gestalt von Schnecken, Reptilien oder Eulen, sie bemalt deren weiße Oberflächen auf skurrile Weise. Sie leben auf der Krim, umgeben von Künstlern und Freunden.

Ihr langjähriger Freund Andrey Stefanov, ein Maler, der sich während des Krieges der Fotografie zugewandt hat, ist in Gedanken bei seiner Frau und seinen Töchtern, die nach Kriegsbeginn nach Litauen geflohen sind.

Nach dem Russischen Überfall auf die Ukraine verlassen sie die Krim und begeben sich gemeinsam mit ihrem Terrier Frodo nach Charkiw, einer Stadt nur 40 Kilometer von der russischen Grenze entfernt. Dort setzen Slava und Anya ihre Kunst fort und platzieren ihre Porzellanfiguren inmitten der Trümmer. Slava, ein ehemaliger Soldat der ukrainischen Spezialkräfte, arbeitet gleichzeitig als Waffenausbilder für eine Militäreinheit, die aus Zivilisten besteht.

Die Weltpremiere von Porcelain War fand im Januar 2024 beim Sundance Film Festival statt, wo der Film mit dem Grand Jury Prize im U.S. Documentary Competition ausgezeichnet wurde. Im Rahmen der Oscarverleihung 2025 wurde Porcelain War als bester Dokumentarfilm nominiert..


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