Regie: Carlos César Arbeláez, Kolumbien 2010, 90 min., FSK o.Ang., mit Hernán Mauricio Ocampo, Luis Nolberto Sánchez, Genaro Aristizábal u.a.
Spanische Originalversion mit englischen Untertiteln
Manuel, 9 Jahre alt, hat einen alten Ball, mit dem er jeden Tag auf dem Land Fußball spielt. Er träumt davon, ein großartiger Torwart zu werden. Seine Wünsche scheinen in Erfüllung zu gehen, als sein Vater Ernest ihm einen neuen Ball schenkt. Doch ein unerwarteter Unfall lässt den Ball in ein Minenfeld fliegen. Trotz der Gefahr weigert sich Manuel, seinen Schatz aufzugeben … Er überredet seine beiden Freunde Julián und Poca Luz, ihn mit ihm zu retten. Inmitten der Abenteuer und Kinderspiele tauchen erste Anzeichen des bewaffneten Konflikts im Leben der Bewohner von „La Pradera“ auf.
Der Film spielt vor dem Hintergrund des sog. kolumbianischen Bürgerkriegs. Ein Konflikt zwischen der Regierung und der marxistischen Guerrilla (FARC und ELN), geprägt von Gräueltaten gegen die ländliche Bevölkerung. Im Vordergrund steht jedoch eine Gruppe von Kindern und ihre Sicht auf die absurde Realität voller Gewalt, Angst und Minen, die ihrem Wunsch nach einer normalen Kindheit mit Fußballspiel und Schule widerspricht. Ein Film voller Symbole und poetischer Bilder, der die Bedeutung von Liebe und Solidarität in Zeiten der Gewalt betont.“ (Klett-Verlag)
“Ein eindringlicher, in seiner unschuldig-unbeschönigten Bildlichkeit ebenso betörender wie erschreckender Film von schlichter Bescheidenheit” (Irene Genhart, filmdienst)
Montag, 3. November 2025 | Schloßtheater | 20:00 Uhr
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