LA NOIRE DE… (The Black Girl) | 20. Juli

Die Geschichte einer Senegalesin in Frankreich – einer der ersten afrikanischen Spielfilme überhaupt – eine Parabel über Neokolonialismus und den neuen Sklavenhandel

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In seinem Pionierwerk stellt der bekannte senegalesische Autor und Regisseur die komplexe Dynamik des Postkolonialismus anhand der einfachen, erschütternden Geschichte einer jungen Frau dar. Das Kindermädchen Diouana wird von ihren französischen Arbeitgebern mit nach Frankreich genommen. Sie freut sich auf ein weltoffenes Leben an der Riviera. Doch  dort realisiert sie schnell, was es bedeutet Afrikanerin zu sein. Sie erkennt, dass sie nur noch eine Ware im Besitz ihrer Arbeitgeber ist

Im Westen ist sie für alle bloß noch „das schwarze Mädchen“. Ihrer Freiheit, ihrer Würde und ihrer Identität beraubt, bleibt ihr nur ein radikaler letzter Akt des Widerstands.

La Noire de… ging als erster Film aus (Subsahara-) Afrika in die Geschichte ein. Er erhielt in Cannes den Prix Jean Vigo und zahlreiche weitere Auszeichnungen.

In seinem bahnbrechenden Spielfilmdebüt „Black Girl“ liefert Meisterregisseur Ousmane Sembène eine vernichtende Kritik am Erbe des Kolonialismus anhand der Geschichte von Diouana, einer jungen Senegalesin, deren neues Leben in Frankreich, wo sie für eine weiße Familie arbeitet, sich nach und nach als Falle entpuppt.“ Criterion Channel


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