(a) Arsenal-Film
Das Gemüse kommt aus dem Garten hinterm Haus, der Fisch kommt aus der Dose und das Geld fürs Brot aus der Fabrik – in einer Fischkonservenfabrik bei Lübeck arbeiten überwiegend türkische Frauen am Fließband. Sie erzählen von ihrem Leben, ihren Sorgen, ihrer Trauer, ihren Hoffnungen und Träumen. Sie beschreiben ihre Sehnsucht nach ihrer Heimat und der Verlorenheit in der Fremde.
Serap Berrakkarasu befragt Arbeiterinnen zwischen Fließbändern und Fischkonserven über ihre Arbeit und ihre Leben. Die türkischen Frauen, zu denen die Filmemacherin durch die gemeinsame, türkische Sprache und die Migrationsgeschichte ihrer Eltern schnell Zugang findet, erzählen von den harten Bedingungen ihrer prekären Lohnarbeit.


