Der andere Blick. Seit 1948.

Das Programm der ersten Jahreshälfte 2026 bietet wieder eine facettenreiche Mischung voller Filmkunst und überraschender (Wieder-)Entdeckungen. Erneut mit dabei sind eure Vorschläge aus unserem „Call for Participation“.

Unsere Programm-Schienen sind das Jahresthema, das Filmplädoyer und die Freifläche.

PROGRAMM

  • ABSCHLUSSFILME VISUELLE ANTHROPOLOGIE | 23. Februar
    Vier Abschlussfilme von Absolvent:innen des internationalen Masterstudiengangs Visual Anthropology, Media and Documentary Practices der Universität Münster.
  • BEYOND THE INTERSECTION | 2. März
    Christoph Felders Dokumentarfilm begleitet eine bi-nationale Familie von den 1950ern bis heute – kuratiert vom Verein Afrikanische Perspektiven e.V. Münster
  • DER DRITTE BRUDER | 9. März
    Kathrin Jahrreiss begibt sich auf eine sehr persönliche Spurensuche, die ein komplexes Bild einer deutsch-jüdischen Familie über drei Generationen in mehreren politischen Systemen zeichnet.
  • 15. März  bis 29. März: cinema ost
    Die Filmtage Cinema Ost. Osteuropa im Spiegel des Films gehen nun schon in die vierte Runde. Sie haben sich in Münster als erfolgreiches Kulturprojekt etabliert.
  • Double Feature: OUTLAW LULLABY & A DANGEROUS NIGHT IN VOLCANO ISLAND | 13. April
    Zwei Filme, die einen sensiblen Zugang zum Phänomen der Grenzenlosigkeit eröffnen, indem sie vermeintlich unzusammenhängende Landschaften zu ganz eigenen Montagen collagieren.
  • KÖRPER IM WIDERSTAND | 20. April
    Kurzfilme der Erfurter Künstlerin Gabriele Stötzer und ihrem Künstler:innen-Kollektiv – kuratiert von Lea Lüneborg
  • SCHLAPPER WIND AUS SÜD OST | 27. April
    In der Freifläche: Dieter Fietzkes dokumentarischer Heimatfilm aus Nienberge – als Vorfilm „Die weiße Chinesin“
  • ORTE DES DOKUMENTARISCHEN | 3. Mai
    Die Gesprächsrunde zum 45-jährigen Bestehen der Filmwerkstatt Münster kreist um den Autor:innendokumentarfilm
  • B WIE BARTLEBY | 3. Mai
    Angela Summereder verbindet den historischen Text Melvilles mit der Gegenwart – Filmplädoyer von Alexander Scholz
  • DIE GETRÄUMTEN | 4. Mai
    Ruth Beckermanns Film basiert auf dem fast 20-jährigen Briefwechsel zwischen der Dichterin Ingeborg Bachmann und dem Dichter Paul Celan.
  • LE BEAU DANGER | 6. Mai
    René Frölkes Film besteht aus Fragmenten mit vagen Zusammenhängen, er zeichnet kein kohärent erzähltes Künstlerporträt des rumänischen Schriftstellers Norman Manea
  • L’ANNÉE DERNIÈRE À MARIENBAD | 18. Mai
    Alain Resnais Schlüsselwerk des französischen Films nach einem Drehbuch des Schriftstellers und Filmemachers Alain Robbe-Grillet.
  • IN DEN UFFIZIEN | 1. Juni
    Der Dokumentarfilm von Corinna Belz & Enrique Sánchez Lansch beleuchtet das Spannungsfeld zwischen Kulturerbe und postmoderner Gesellschaft.
  • I SAW THE TV GLOW | 5. Juni
    Jane Schoenbrun lässt zwei einsame adoleszente Figuren in die magische Welt einer Fernsehserie eintauchen.
  • ORFEO | 15. Juni
    Virgilio Villoresis moderne, visuell opulente Adaption des klassischen Orpheus-und-Eurydike-Mythos basiert auf der Graphic Novel „Poema a fumetti“ von Dino Buzzati.

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