DIE KUNDIN | 17. November

Ein Porträt über das inspirierende Leben von Marlies Krämer, einer deutschen Feministin, die seit mehr als 30 Jahren für die Gendergerechtigkeit in der deutschen Sprache kämpft.

Dokumentarfilm von Camilo Berstecher Barrero, Deutschland 2021, 65 min., FSK 0

1990 entschied sich Marlies Krämer, die Papiere für ihren neuen Personalausweis nicht zu unterschreiben, da im Unterschriftsfeld nur die männliche Variante „Inhaber“ stand. Bundesweit sammelte sie Unterschriften, bis der Gesetzgeber beschloss, sie – und damit alle Frauen – als „InhaberIn“ anzuerkennen.  Heute kämpft die 84-Jährige gegen die Bank. Sie forderte ihre Sparkasse bisher vergeblich dazu auf, als Kundin anerkannt zu werden.  Camilo Berstecher Barrerors Film begleitet Marlies Krämer und zeichnet, zurückhaltend gefilmt, ein inspirierendes Porträt einer Kämpferin.

In fast altmodischer Zurückhaltung begegnet der junge deutsch-kolumbianische Filmemacher der Unbeugsamen und zeigt, dass auch in der saarländischen Provinz die internationale Solidarität lebt. (Dok Fest München)

Mittwoch, 17. November 2021, 21 Uhr, Schloßtheater


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